1992 - 2017

25 Jahre RCH

zu den Bildern

Aktualisiert:

09.11.2018

Trainer


Alexandra Grauer-Carstensen

 

 

 




Hunde haben mich in meinem Leben schon von klein auf an begleitet. Irgendwann vor vielen Jahren habe ich in einem Restaurant einen braunen Labrador gesehen und habe gleich Feuer gefangen. Studium und später der Job ließen lange Zeit aber keinen eigenen Hund zu. Als wir uns dann vor ein paar Jahren entschieden haben einen Hund anzuschaffen und in den Tierheimen keinen geeigneten großen Hund fanden, sollte es halt ein Welpe werde. Da flammte dann das Feuer wieder auf und wenn schon Welpe, dann bitte auch ein brauner Labrador.

Nach langer Suche und beinahe schon einem Farbwechsel haben wir unseren Sam gefunden. Es war die richtige Entscheidung, der richtige Hund. – Kaum zu glauben, dass es mal eine Zeit ohne ihn gab.

Klar, es ging in die Welpenstunde und anschließend auch in Grund- und Aufbaukurs. Es stellte sich schnell heraus: Sam hat Spaß an der Arbeit. Ich begab mich also auf die Suche nach einer langfristigen Beschäftigung für meinen Hund und mich. So sind wir zum RCH gekommen.

Der kameradschaftliche und doch konsequente Umgang mit den Hunden gefiel mir vom ersten Tag an. Ich habe in der Zeit beim RCH viel über die Mensch-/ Hundbeziehung gelernt und sicherlich ist auch ein Grund für das tolle Verhältnis zwischen Sam uns mir.

Inzwischen habe ich selber den Trainerschein gemacht und habe viel Spaß bei der Arbeit mit den unterschiedlichen Mensch-/Hundeteams.

 

 

 

 

 


Gunnar Ohldag

Hallo, mein Name ist Gunnar Ohldag.

Gerne hätte ich als Kind einen Hund gehabt. Dieser Wunsch erfüllte sich erst mit meinem 48sten Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt änderten sich meine Lebensumstände, sodass genügend Zeit für einen Hund vorhanden war. Nachdem der richtige Züchter gefunden war und ich mich theoretisch auf den Einzug eines Welpen vorbereitet hatte, kam im Oktober 2005 unsere Kyra ins Haus.

 

Kyra, eine lebhafte und quirlige Labrador Retriever Hündin stellte von da an das Familienleben auf den Kopf. Wie überall empfohlen besuchte ich eine Welpenschule. Da kein Anschlusskursus angeboten wurde versuchte ich die Hundeerziehung im Alleingang. Theorie und Praxis zwei Welten treffen aufeinander, alles ging schief und die Suche nach einer guten Hundeschule ging los. Aufnahme fanden wir im Frühjahr 2006 im RCH, wo auch schon Kyras Schwester mit ihrer Familie Mitglieder waren. Dort fanden wir kompetente und geduldige Ausbilder. Sie schafften es aus mir als überforderten Hundeführer und Kyra ein gutes Mensch-Hundeteam zu machen. Mittlerweile habe ich mit Kyra neben der einfachen Begleithundeprüfung auch die BHP in Bronze abgelegt. Nie hätte ich gedacht mit Kyra soviel zu erreichen.

All diese Erfahrungen und die Ermunterungen meiner Ausbilder selbst aktiv im Verein tätig zu werden, haben mich dazu bewogen selber Ausbilder zu werden. Im August 2009 begann ich mit der Ausbildung, die ich Ende 2011 erfolgreich abschloss. Durch die praktische Arbeit und durch regelmäßige Teilnahme an Seminaren möchte ich noch mehr über die Mensch Hund Beziehung lernen. Mein Ziel ist es das Erlernte so zu vermitteln, dass die Menschen und ihre Hunde mit Freude beim Training sind und zu Teams zusammenwachsen.

 

 


Gudrun Salisch

Schon seit frühester Jugend war es ein großer Wunsch von mir einen Hund zu haben. Leider waren die häuslichen Gegebenheiten und meine Eltern dagegen. Ein kleiner Trost war im Sommer auf dem Campingplatz an der Ostsee die Hovawart-Hündin „DORA“ meines Onkels. Mit ihr zu spielen war wunderbar und ganz besonders stolz war ich, wenn ich sie auch auf dem abendlichen Spaziergang führen durfte. Sehr lange musste ich warten bis ich mir und meinen inzwischen auch schon großen Kindern den großen Traum eigener Hund erfüllen konnte.

 

Im Oktober 2005 zog dann die Labrador-Hündin FINJA bei uns ein. So ein kleiner Welpe bringt die Familie ganz schön auf Trab. Die vorher gelesene Lektüre über Hunde und den Labrador speziell war sicher sehr, sehr wichtig. Doch das Leben als Ersthundebesitzer mit einem Welpen ist noch ganz anders und aufregender als auf dem Papier beschrieben. Gut, dass wir durch eine Freundin meiner Tochter auf den RCH gestoßen sind. Dort habe ich sehr viel über den Umgang mit dem Hund gelernt. Die Ausbilder dort haben nicht nur viele Tipps gegeben, sie waren auch Tröster wenn der Hund unsere unbeholfenen, halbherzigen Kommandos „falsch“ verstanden hat.

Im Sommer 2009 habe ich mich entschieden „Ausbilderin im Hundesport“ zu werden. Ich möchte das, im RCH und auf einigen Seminaren, Gelernte gern weitergeben. Denn in erster Linie müssen die Menschen lernen, die „Sprache“ der Hunde zu verstehen und umzusetzen.

Leider hat unsere FINJA uns im April 2010 verlassen. Sie liegt jetzt auf dem Tierfriedhof am Tangstedter Forst. Sie hat eine riesengroße Lücke hinterlassen. Drei Monate später ist dann LINAH, wieder ein gelber Labrador-Welpe, zu uns gekommen. LINAH ist ein kleiner Schelm! Sie liebt Matschpfützen und ist sehr temperamentvoll. Doch jetzt kenne ich die Hundesprache schon viel besser und das Leben mit unserem Wildfang ist viel entspannter.

 

 

Angelika Kurz


Als Kind hatte ich 15 Jahre einen schwarz gelockten Freund an meiner Seite (Mittelpudel) mit dem Namen Cäsar. Bei schlechten Noten in der Schule oder bei Hausarrest hat er mich stets getröstet und wieder zum Lachen gebracht. Dann war lange kein schwanzwedelnder Begleiter neben mir. Ich war erst einmal viele Jahre mit der Erziehung meiner Kinder beschäftigt, wobei ich heute sagen kann, sie sind alle gut gelungen.

 

Als die Drei nun auszogen, um ihr eigenes Leben zu beginnen, war eine große Lücke entstanden. Da kam mir in den Sinn, dass ich jetzt wieder Zeit für einen haarigen Freund oder Freundin hätte. Ich machte mich also auf die Suche und fand ein zauberhaftes Golden-Retriever-Mädchen. Na ja, wie es so ist, gesehen, verliebt und adoptiert. Ich nannte sie Aski und wir besuchten ein paar Wochen später (1995) den Retriever-Club-Hamburg um beide schlauer zu werden. Ich lernte die Hundesprache und meine Aski die Menschensprache. Nachdem wir beide unsere Ausbildung beendet hatten, hat es mir so viel Spaß im Retriever-Club-Hamburg gemacht, dass wir dort geblieben sind. Seit 1998 bin ich als Ausbilderin tätig. Meine Aski ist 2005 in den Hundehimmel gegangen und seit dem 02.07.2007 lebe ich wieder mit einer Golden-Retriever-Hündin Namens Candy zusammen. Wieder lernen wir beide uns gegenseitig zu verstehen. Wobei ich es diesmal einfacher habe, denn ich kenne die Hundesprache, meine Candy aber noch nicht ganz die Menschensprache. Sie entwickelt sich jedoch prächtig und hat viel Spaß am Lernen. Nun, wenn auch du die richtige Kommunikation zwischen dir und deinem besten/e Freund/in lernen möchtest, freue ich mich sehr, dich im Retriever-Club-Hamburg begrüßen zu dürfen.

 

Herzliche Grüße von Angelika Kurz

 

 


Uta Zimmermann

Seit dem Kindesalter bin ich es gewohnt, dass auch Hunde in meiner Familie leben. So züchtete zum Beispiel meine Tante Deutschkurzhaar und meine Eltern hatten 2 Hunde. Es war daher naheliegend, dass ich mir wünschte, meine Kinder würden ebenfalls mit einem Hund in der Familie aufwachsen. Nachdem wir uns über verschiedene Rassen informiert hatten, legten wir uns einen Labrador-Retriever zu. Wie allgemein bekannt ist, gelten Retriever als ideale Familienhunde.

Es stellte sich schnell heraus, dass es mit unserem neuen Familienmitglied doch nicht so einfach war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Obwohl ich mit unserem „Bootsmann“ schon ab der 9. Woche zur RCH-Hundeschule ging, gab es große Probleme. Ich musste zunächst begreifen, dass vor allem der Hundeführer lernen muss und nicht nur der Hund. Wir machen die Fehler, nicht unsere Hunde! Ohne den RCH mit ihren netten Ausbildern hätte ich „Bootsmann“ sicher abgeben müssen. Aus heutiger Sicht absolut nicht mehr vorstellbar. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, selbst Ausbilderin zu werden. Während meiner Tätigkeit als Ausbilderanwärterin beim RCH legte ich am 03.10.2004 meine Prüfung als „Ausbilderin im Hundesport“ beim VDHV e.V. ab. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Hundebesitzer weitergeben und ihnen Mut machen, nicht aufzugeben wenn es mit dem Hund mal nicht so klappt.

 

 

 

Carsten Gehrmann

 

 

 

 

 

 

Als ich 1998 mit meiner Frau zusammenzog, brachte sie ihren damals rd. 2 ½ jährigen Golden Retriever  „Dusty“ mit, Gaby war bereits Mitglied im RCH.

Anfangs war ich nur Zuschauer, später arbeitete ich auch mal mit „Dusty“. In der Weihnachtszeit 2002 hörten wir von einer Notsituation eines Mitgliedes und entschlossen uns, den 5 jährigen Golden Retriever „Duncan“ bei uns aufzunehmen. Nach erfolgreicher Integration arbeitete ich mit Duncan als Teilnehmer weiter. In dieser Zeit begann ich auch beim RCH meine Anwärterzeit als Ausbilder, die ich zusammen mit meinen Trainerkolleginnen Uta und Angelika im Jahre 2004 erfolgreich abschloss.

Ein Jahr später wechselte ich vom RCH zum VdHH. Dort erweiterte ich mein Ausbilderwissen, indem ich noch einmal alle Ausbilderstationen (Welpen- /Junghund-, Anfänger- und Fortgeschrittenen- sowie die spezielle Zwerghundegruppe) durchlief, diesmal für alle Rassen / Mischlinge und begann meine Anwärterzeit als Leistungsrichter unseres Verbandes VdHV e.V.. Die Prüfung zum Leistungs-richter bestand ich im Juli 2007. Parallel habe ich mich auf Seminaren regelmäßig weitergebildet.

2008 wuchs unser Hunderudel, als wir uns für den Goldenwelpen „Indy“  entschieden, mit dem ich auch regelmäßig gearbeitet habe. Nachdem „Dusty“ Anfang 2010 über die Regenbogenbrücke ging, nahmen wir im Sommer den Goldenwelpen „Asco“ in unserem Rudel auf. Nur 2 Monate später folgte völlig überraschend auch „Duncan“ seinem langjährigen Hundefreund über die Regenbogenbrücke.

Seit 2007 habe ich regelmäßig auch auf den Deutschen Meisterschaften des Verbandes gerichtet, seit 2010 dann auch mit „Indy“ als Starter daran teilgenommen; 2011 errangen wir den Deutschen Meister-Titel in der Klasse der Begleithunde, 2013 den 3. Platz in Bronze und 2014 den Dt. Meister-Titel in der Fährtenklasse F1.

Anfang 2014 habe ich aushilfsweise das Trainerteam des RCH unterstützt und bin zum Jahreswechsel 2014/15 nun wieder zum RCH zurückgekehrt.

Mein Ziel ist es, Motivation und Freunde am Arbeiten zu vermitteln und biete dabei  abwechslungs-reiches und prüfungsorientiertes Unterordnungstraining und/oder Fährtentraining an.

 

 

 

 

 

 

Grit Halbig

 

 

 

Ich hatte das Glück mit vielen Tieren aufzuwachsen. Wir hatten die unterschiedlichsten Hunde, von Rasse über Mischling, von groß bis klein. Somit ist die Liebe zu Hunden nicht verwunderlich, auch wenn die Hundehaltung sich von meiner Kindheit bis heute sehr verändert hat.  Nach meinem Auszug zu Hause, war es mir leider nicht möglich einen Hund zu halten. Es war für mich immer das Ziel, wenn Familie, dann mit Hund! 

 

Gemeinsam haben wir uns für einen Retriever entschieden.  Es sollte eine Rasse sein, die sich gut in eine Familie mit Kind integrieren lässt.   Im September 2009 ging mein/unser Wunsch in Erfüllung, unser Flat-Mädchen zog bei uns ein und stellte unser aller Leben komplett auf den Kopf.  Jede Woche bei Wind und Wetter gemeinsam in die Welpenstunde gehen, dort lernen, zu Hause anwenden und üben, üben und viel spielen. Die Zeit verging wie im Flug und unsere Donna brauchte eine geeignete Hundeschule. Nach längerer Suche haben wir den RCH gefunden und das war für alle ein sechser mit Superzahl!

 

Donna kann zwischen Artgenossen spielen und arbeiten und ich habe eine tolle Gruppe Menschen mit ihren Retrievern getroffen. So macht Lernen Spaß und das hat man nach ca. 6 Monaten auch sehen können. Wir haben gemeinsam die BH und Bronzeprüfung abgelegt, sind auf Agi-Turnieren gewesen, haben Grundkenntnisse bei der Dummy-Arbeit erworben, mittlerweile machen wir aktiv Fährtenarbeit. Ich habe mich entscheiden diese positiven Erfahrungen und Kenntnisse an neue Hundebesitzer weiterzugeben und mein Wunsch den Trainerschein zu machen wuchs.

 

Alle Trainer des RCHs haben mich ermutigt diesen Schritt zu wagen und haben mich tatkräftig unterstützt. September 2016 habe ich meinen Trainerschein im VDHV erlangt. Mittlerweile habe ich schon die ersten Mitglieder mit ihren Hunden zur Prüfung begleitet, die sie auch erfolgreich  bestanden haben. Ich freue mich in jeder Stunde zu sehen, welche Lernerfolge unsere Hunde erzielen und wie glücklich die Menschen sind, wenn sie von ihren Hunden „belohnt“ werden.