1992 - 2017

25 Jahre RCH

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Aktualisiert:

09.11.2018

Fährtenhund-Ausbildung im RCH e.V.

 

 

 

Bei der Fährtenarbeit nutzen wir die natürlichen Triebe des Hundes – insbesondere den Jagdtrieb – aus, und lenken diesen in eine sportliche Richtung. Hierbei konzentrieren wir uns auf das leistungsfähigste Sinnesorgan der Hunde, nämlich auf die Nase.

 

In der Ausbildung bringen wir dem Hund bei, einer vom Hundeführer auf einer Wiese oder einem Acker gelegten Spur vom definierten Startpunkt aus bis zum Zielpunkt zu folgen. Bei dem eigenständigen Ausarbeiten dieser Spur oder auch Fährte ist der Hund über ein Fährtengeschirr samt Schleppleine „gesichert“, dadurch können wir es vermeiden, dass unser Hund einer plötzlich kreuzenden Wildfährte folgt und dann in unerwünschter Form einen Jagderfolg hat.

 

Mit zunehmendem Trainingsstand werden die gelegten Spuren länger und durch Richtungswechsel schwieriger, zudem werden Gegenstände –sog. Päckchen – beim Spurenlegen fallen gelassen. Diese soll der Hund dann anzeigen (verweisen), aber er darf sie nicht aufnehmen.

 

Später können die Liegezeiten der Fährten – die Zeit zwischen legen und suchen – gestreckt werden oder es werden die Spuren von anderen Personen als dem Hundeführer selbst gelegt.

 

Wer möchte, kann auch auf Prüfungen hinarbeiten, die im Rahmen der Prüfungsordnung unseres Verbandes angeboten werden.

 

 

 

Auch wenn unsere Hunde unterschiedlich talentiert sein mögen, kann jeder Hund diesen Sport auch noch bis ins hohe Alter betreiben. Die Fährtenarbeit ist eine anspruchsvolle Kopfarbeit, die zu einer Auslastung des Hundes führt und ihn zu einem zufriedenen und ausgeglichenen Begleiter macht.

 

Im RCH biete ich diese Ausbildung zum Fährtenhund als Kurs an, die Grundlagen werden vorab in einem Wochenendseminar vermittelt.

 

Sprecht mich an, wenn Ihr Interesse habt.

 

 

 

Carsten Gehrmann

 

Tel.:  0171-123 88 21  oder  carsten.gehrmann@axa.de